Tragejacke Concordia - Mein größtes Glück sagt Mama zu mir !

Wie ich mein Kind durch Tragen und zu viel Liebe verwöhnt habe! Oder wie ich lernte auf meinen Mutterinstinkt zu hören ;) Ein Jahr und zwei Monate ist es nun her, dass meine Tochter zur Welt kam. Seit dem hat sich viel in unserem Leben getan! Höhen und Tiefen haben wir gemeinsam durchlebt und durchleben wir noch. Ich kann es kaum glauben wie schnell die Zeit vergeht. An meinem ersten Jahr mit ihr möchte ich euch mit diesem Rückblick teilhaben lassen. Der Tag ihrer Geburt war der bewegteste in meinem Leben. Die Geburt verlief nicht ganz komplikationsfrei, war aber dennoch für mich ein besonderes Erlebnis. Die ersten Tage Zuhause verliefen sehr entspannt und unsere kleine schlief sehr viel. Dadurch konnte ich mich zwischendurch auch immer etwas ausruhen. Als sie ungefähr zwei Monate alt wurde änderte sich dies von heute auf morgen. Sie konnte plötzlich tagsüber schlecht einschlafen und weinte aus diesem Grund oft und lange. Dieser Umstand besserte sich wenn ich sie trug und wiegte. Oft ging ich stundelang im Haus herum und hoffte sie würde bald schlafen. Sobald sie schlief, hatte ich anfangs die Hoffnung sie ablegen zu können, um mich anziehen zu können, mal etwas zu essen oder zu baden. Aber nichts da. Sobald ich sie in ihr Bettchen oder egal wohin legte wurde sie wach und alles ging wieder von vorne los. Auch nachts wachte sie auf und musste oft stundelang getragen werden um wieder einzuschlafen. Wenn sie dann wieder schlief ging das nur gut wenn ich sie auf meinem Bauch liegen ließ. Kaum neben mich gelegt wachte sie auf. Sie nahm lange keinen Schnuller und wollte auch nicht die Muttermilch aus der Flasche trinken. Keine Pause für Mama also. Nach Wochen in diesem Zustand tat mir alles weh. Ich war fertig und verzweifelt.
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Ich hatte von Cranio Sakral Therapie bis hin zu Traumabewältigungsbädern alles durch. Nichts änderte sich. Schlimmer als die Erschöpfung waren nur die „guten“ Ratschläge die mich von vielen Seiten ereilten. Diese waren oft getarnte Anschuldigungen. „Du bist selber schuld, hast sie zu sehr verwöhnt!“ „Die tanzt euch jetzt schon auf der Nase herum!“ „Du springst ja auch gleich wenn sie weint, da ist es klar, dass sie nirgends liegen bleibt!“ „Du musst sie auch mal schreien lassen, das ist gut für ihre Stimmbildung!“ Zermürbt von der Müdigkeit und auch ein bisschen verzweifelt kreisten diese Gedanken in meinem Kopf! Stimmte es? War es meine eigene Schuld? Aber ich hatte doch am Anfang immer versucht sie wegzulegen? Ich hatte alles versucht? Da entdeckte ich zufällig ein Buch, das mir endlich weiterhalf. GEBORGEN WACHSEN. Es löste nicht all unsere „Probleme“ sofort, aber es hatte einen anderen Ansatz als all die gut gemeinten Ratschläge. Die Bedürfnisse der Kinder wahr- und ernst nehmen. Eigentlich genau das was ich instinktiv getan hatte. Also las ich es und fühlte mich dadurch schon ein bisschen besser. Es betätigte meine eigene Sichtweise. Nach und nach lernte ich die Umstände zu akzeptieren und siehe da, es ging mir besser. Und je besser es mir ging umso besser ging es auch meiner Kleinen. Ich trug sie, bis sie schlief. Dann legte ich sie auf meinen Bauch und legte mich selbst auf die Couch. Neben mir ein Kaffee, ein Buch und etwas zu essen. Sie schlief oft 2-3 Stunden am Stück. Nach und nach dann auch in der Trage. Abends legte ich mich, mit ihr auf dem Bauch ins Bett. Manchmal konnte ich wenn sie schlief wieder aufstehen, manchmal eben nicht. Auch heute noch hat sie oft Schwierigkeiten beim Einschlafen, und auch heute noch versuche ich ihr dabei so gut es geht zu helfen indem ich da bin und sie in den Schlaf wiege. Nicht jeden Abend ist das leicht für mich, aber es hat ja auch niemand gesagt das es leicht wir oder? ;) Aber es wird besser und anders mit der Zeit. Als sich die Kleine an die Trage gewöhnt hatte, wagte ich mich endlich auch öfter mal nach draußen. Der Kinderwagen war nicht so ihr Freund, wie ihr euch vorstellen könnt. Und hier kommt die Tragejacke ins Spiel, von der ich euch schon so viel berichtet habe! Ich bestellte die Tragejacke von Gofuturewithlove im September und war gespannt. Als sie ankam war ich direkt begeistert J Sie war sehr gut verarbeitet und sah wirklich schön aus.

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Auch das war mir wichtig. Ich fühlte mich zu dem Zeitpunkt sowieso oft wie der Struwelpeter, da wollte ich zumindest eine Jacke in der man meine Figur erkannte. Diese Kriterien erfüllte sie auf jeden Fall. Sie war toll geschnitten und auch funktionell spielte sie alle Stücke. Das tolle war, dass man das Kind auch hinten tragen konnte. Je größer die Kleine wurde desto weniger wollte sie vorne getragen werden. Also wechselte ich den Einsatz bald von vorne nach hinten. Dazu brauchte ich dann hald immer jemanden der mir beim Anziehen half, aber das liegt vielleicht auch daran das ich da nicht die geschickteste bin J Die Jacke war kuschelig warm und so konnten wir ohne Geschrei unsere Spaziergänge machen. Ich war und bin absolut überzeugt von diesem Produkt. Mittlerweile will meine Tochter auch viel selbst gehen, dann ziehe ich die Jacke gerne ohne Einsatz an. Die Investition ist also so und so gut genutzt. Sie ist mittlerweile eine aufgeweckte und fröhliche Maus. Sie bringt mich jeden Tag zum Lachen. Sie treibt mich aber auch oft genug an meine Grenzen. Und auch das versuche ich mittlerweile positiver zu sehen. Sie hat mich stärker gemacht, geduldiger und verständnisvoller. Nicht jeden Tag gelingt mir das, aber ich arbeite daran. Mit diesem Bericht will ich euch nicht belehren! Es gibt schon genug Konkurrenz unter Müttern. Stillen, nicht stillen, impfen nicht impfen, tragen, nicht tragen usw. Dabei übersehen wir das wichtigste! Wir sitzen im Grunde alle im selben Boot! Lasst uns doch zusammenhelfen und Verständnis zeigen. Lasst uns ehrlicher zu einander sein! Oft hilft es schon wenn uns eine andere Mami mal sagt: „Du mir ging es genauso!“ Ich sage euch nicht, schaut her, macht es so wie ich! Nein, ich will anderen Müttern Mut machen ihren eigenen Weg zu gehen. Es muss nicht meiner sein. Ich weiß bestimmt nicht was das richtige für eure Kinder ist, aber ich weiß was das richtige für mein Kind ist. Und jeden Tag versuche ich die beste Mama zu sein, die ich sein kann. Das Beste für unsere Kinder ist leider nicht immer das bequemste für die Eltern. Wenn wir es schaffen unseren Kinder Respekt entgegenzubringen und für sie da zu sein, so gut wir können, dann schenken wir ihnen das wertvollste das es überhaupt gibt. Ein tief verwurzeltes Uhrvertrauen auf das sie ein Leben lang bauen können!

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Bericht und Fotos von: Nesthäkchen & Co Fotografie

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